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Wie läuft ein Rennen beim Grand Prix ab?
Alle Piloten die beim Grand Prix teilnehmen, müssen eine Streckenaufgabe abfliegen, die vom Tasksetter abhängig von den Wetterbedingungen erstellt wird. Segelflieger nutzen die Kraft der Sonne, fliegen also ohne Motor. Durch die Einstrahlung erwärmt sich die Luft über dem Erdboden und steigt in Blasen auf. Diese Thermik zu finden, ist der Schlüssel zum Erfolg.Um aber erst mal vom Boden in die Luft zu kommen muss das Segelflugzeug mit einer Seilwinde oder einem Schleppflugzeug hochgezogen werden.
Beim Grand Prix werden die Teilnehmer immer mit Flugzeugen auf Starthöhe geschleppt. Über Funk wird der Rennstart durchgegeben. Danach überfliegen alle Piloten die Startlinie, eine imaginäre Linie in einer bestimmten Höhe mit ca. 4 km Breite. Um den richtigen Ort zu finden, hat der Wettbewerbspilot Navigationsinstrumente die per GPS die genaue Position darstellen, ähnlich wie die Navigationgeräte in Kraftfahrzeugen. Es gilt nun die gestellte Streckenaufgabe, so schnell wie möglich abzufliegen. Welche Strecke der Pilot dafür wählt, ist seine Entscheidung, er muss nur genau definierte Wendepunkte umrunden. Um das Rennen auch vom Boden aus verfolgen zu können, werden von allen Piloten die aktuelle Position und Höhe über einen Tracker übertragen. Über die Simulationssoftware Silentwings wird dann das Rennen mit ca. 5 Minuten Zeitverzug visualisiert und fachlich kommentiert. Die Anflüge schaut man sich dann am besten direkt an der Piste an. Da es beim Grand Prix beim Start kein Zeitfenster gibt, hat der erste, der über die Ziellinie fliegt, in aller Regel auch den Task (das Tagesrennen) gewonnen.
Die offiziellen Regeln im PDF Format finden Sie hier.
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